Freitag, 17. Juni 2016

Über die Problematik, an mehreren Orten zuhause zu sein

Bis ich 18 Jahre alt war, gab es für mich immer nur Hildesheim. Ich bin dort geboren, ich bin dort aufgewachsen, in den Kindergarten gegangen, auf zwei Grundschulen, aufs Gymnasium und habe dort mein Abitur gemacht. Doch dann stand auf einmal die Frage im Raum: Was machst du jetzt?

Wollte ich in Hildesheim bleiben? Wo alle meine Freunde und meine Familie leben, aber wo um 20 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden und es ungefähr zwei Clubs gibt, die man mal besuchen kann? Eigentlich war mir immer klar, dass ich fort möchte, aber wohin?

Nach ewigem hin und her zog ich schließlich sehr spontan nach Berlin, aber ein Jahr später auch schon wieder weg, weil ich nicht dort studieren wollte. Damals war mir die Stadt schlicht und einfach zu groß, zu laut, zu überfüllt. Ich bin dort mit meinen 19 Jahren einfach noch versunken.
Und so zog ich ins wunderschöne und überschaubare Würzburg, um dort zu studieren. Was ich auch bis heute tue.


Aber jedes mal, wenn ich wieder in Berlin oder in Hildesheim bin, frag ich mich, wie mein Leben wohl wäre, wenn ich dort geblieben wäre? Egal wo ich gerade bin, immer fehlt mir etwas, was ich nur woanders finde. Freunde, Familie, Atmosphäre...
Sicher, es ist schön, sich an vielen Orten heimisch zu fühlen, aber es zerreißt mich auch innerlich.
Im Moment freunde ich mich mit dem Gedanken an, nach meinem ersten Staatsexamen eventuell doch wieder nach Berlin zu ziehen. Das würde allerdings bedeuten, dass ich eine ganze Menge, was ich mir in den letzten drei Jahren aufgebaut habe, wieder hinter mir lasse.
Diese Sache mit dem erwachsen werden habe ich mir wirklich leichter vorgestellt. Woher soll man denn eigentlich immer wissen, was einen glücklich macht und erfüllt? Kann es nicht so etwas wie einen Spielplan geben, auf dem man genau sieht, wohin man seine Figur als nächstes zieht?



Letztendlich kann ich sowieso nur abwarten, was mein Leben mir noch an Möglichkeiten bietet und muss mich immer spontan entscheiden. Aber genau genommen - macht das nicht auch irgendwie den Reiz des Lebens aus?

Die Bilder sind übrigens völlig random zusammengewürfelt, weil ich den Text etwas gestalten wollte, aber: ein Bild aus Berlin (danke dafür Greta, eins aus Hildesheim (naja ok, Hannover) und eins aus Würzburg - es hat also etwas System!!

Mittwoch, 5. August 2015

hello again.







Es ist lange her, dass ich hier das letzte Mal etwas veröffentlicht habe - genauer gesagt am 18. Juni! Warum ich mich so lange nicht aufraffen konnte, etwas zu schreiben liegt in erster Regel daran, dass ich im Juli alle meine Klausuren geschrieben hab und im Grunde Tag und Nacht gelernt hab, das werden viele von euch wahrscheinlich kennen.
Da bleibt dann leider keine Zeit mehr für die schönen Dinge des Lebens, beziehungsweise gehöre ich nicht zu den Menschen, die sich die Zeit für diese Dinge nehmen, leider.
Seit bald zwei Wochen jedoch befinde ich mich schon in den Semesterferien und könnte langsam ja mal wieder anfangen, etwas mehr für meine Internetpräsenz zu tun, dachte ich mir.
Im Moment bin ich bei meinen Eltern zu Besuch und versuche, die Zeit hier in meiner Heimat zu genießen - aber falls noch jemand von euch Prinz Pi hört, werdet ihr die Zeilen kennen:

Gestern paar getroffen, zwei Tage in der Heimatstadt
Hatte nach nur zwei Stunden meine Heimat satt


So geht es mir leider oft, ich merke einfach, dass sich mein Lebensmittelpunkt inzwischen verlagert hat. 

Heute haben wir aber das schöne Wetter genutzt und sind nach Hannover gefahren, um mal über das Maschseefest zu bummeln (war übrigens relativ langweilig, aber man will ja alles mal erlebt haben...)

Ich bin jetzt wirklich müde, es ist auch schon wieder halb 2!!! Ich kann das einfach nicht mit früh schlafen... 
Aber ich versuche es mal, natürlich nicht, ohne vorher noch Instagram und Snapchat einen Besuch abzustatten (heiße überall charlottelioba übrigens)

Gute Nacht bzw. Guten Morgen ihr Hübschen!


Donnerstag, 18. Juni 2015

Charlotte, du hast dein Tagesziel fast erreicht.




Heute möchte ich über ein Thema sprechen (ok schreiben), welches vielleicht für einige von Interesse sein könnte, wenn sie in diesem speziellen Bereich genau so versagen, wie ich. Die Rede ist vom Trinken, also vom Wasser trinken.
Dass eine ausreichende tägliche Wasserzufuhr gesundheitlich wirklich eine große Bedeutung hat, muss ich glaube ich, niemandem mehr erzählen. Das ist mir zwar auch schon lange bewusst, aber dennoch konnte ich mich einfach nie dazu bringen, mehr als einen halben Liter, an guten Tagen vielleicht mal einen Liter Wasser zu trinken.
Ich empfinde selten Durst. weshalb ich einfach selten daran denke, genügend Wasser zu mir zu nehmen.
Letzte Woche habe ich jedoch wieder einmal beschlossen, mich zu bessern, und mindestens zwei bis drei Liter am Tag zu trinken.
Passenderweise gab es genau an dem Tag bei der App des Tages' den 'WaterMinder' zum Gratis Download. Das hab ich einfach gleich mal genutzt und seitdem nutze ich die App jeden Tag, um immer, wenn ich eine bestimmte Menge an Wasser getrunken habe, diese Menge einzutragen.

Daraufhin wird mir angezeigt, wie viel noch bis zu meinem tägliche Ziel fehlt. Die App gibt außerdem sehr viele Infos darüber, warum eine ausreichende Wasseraufnahme so wichtig ist und zählt außerdem zum Beispiel stark wasserhaltige Lebensmittel wie Gurke und Wassermelone auf.

Für manche ist so etwas sicherlich eine Spielerei, aber ich muss sagen, dadurch, dass ich alle zwei Stunden eine Benachrichtigung kriege (Memo: Handy in der Uni auf Lautlos stellen), habe ich es inzwischen immer im Hinterkopf, genügend zu trinken.

Was ich bis jetzt an Veränderungen gemerkt habe?
Ich muss aufs Klo. Dauernd.
Ich entwickle ein Durstgefühl.
Wenn ich länger nichts trinke, werden meine Lippen trocken.


Für Vieltrinker mag das alles banal klingen, aber ich sehe das tatsächlich als erste Erfolge an und freue mich, dass ich meinem Körper in dieser Hinsicht endlich etwas gutes tun kann.
Jetzt bräuchte ich nur noch eine App, die mich daran erinnert, dass Süßigkeiten dick machen...